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letztes Update:
12.05.2013

. / .Politik / Schule der Zukunft - yes, we can
Stand: 05.09.2009

Da ein Tag der offenen Tür anstand, konnte ich meine 11te Klasse - 11h des CAG Cloppenburg - dazu bewegen, ein kleines Projekt zu starten: Wir haben uns einmal angeschaut, wie Schule in der Vergangenheit ausgesehen hat und einen Vergleich gesucht zwischen den heutigen Schulsystemen in Finnland, Frankreich, England und Bayern. Dies erfolgte gruppenteilig überwiegend als Internetrecherche. Die Auswertung der Ergebnisse hat uns zu den Überlegungen geführt, wie eine ideale Schule aussehen könnte (siehe power-point-präsentation).
Nachtrag: In Anbetracht der aktuellen Krise ist die Frage berechtigt, ob die Milliarden für Bildung (schuldenfinanziert-, aber hier allemal sinnvoller eingesetzt als für die sog. „notleidenden Banken”) nicht einfach nur ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für Handwerker und PC-Ausrüster werden. Hier gäbe es erstmals Möglichkeiten, eine Bildungsreform einzuleiten, die diesen Namen auch verdient!


Das in den Pisastudien herausragende FINNLAND:

1. Das finnische Schulsystem

Abschlüsse:

1. Die Gesamtschule – grundbildender Unterricht
Im finnischen Schulsystem besuchen alle Schüler bis einschließlich der neunten Klasse die gleiche Schule. Nach neun Jahren kann eine freiwillige 10. Klasse besucht werden. Auf Unterricht in Fremdsprachen und auf Sonderunterricht wird großer Wert gelegt. Über den erfolgreichen Abschluss der 9-jährigen Gesamtschule wird ein Zeugnis erteilt, weiterhin ein Zusatzzeugnis über das absolvierte fakultative 10. Schuljahr.

2. Die Sekundarstufe II
Nach Beendigung der Schulpflicht bestehen im Wesentlichen zwei Bildungswege; Übergänge (horizontale Durchlässigkeit) in beide Richtungen sind möglich:
• Ausbildung auf der allgemeinbildenden Sekundarstufe II
• Ausbildung auf der berufsbildenden Sekundarstufe II
In der allgemeinbildenden Sekundarstufe II werden die Schüler im Kurssystem zur Hochschulreife (Abitur) geführt. Bildungsgänge der allgemeinbildenden und berufsbildenden Sekundarstufe II können kombiniert werden. Für die allgemeinbildende Sekundarstufe II sind gemäß Unterrichtsplan 3 Jahre vorgesehen; sie kann auch innerhalb von 2 bis 4 Jahren absolviert werden. Die berufsbildende Sekundarstufe II kann im Rahmen einer Berufsschulausbildung oder einer Lehre absolviert werden.

Quelle: http://www.vlb-bayern.de/akzente/2004/07/vlba0407.htm

Zeiten:

Finnische Kinder werden erst mit sieben Jahren eingeschult und erhalten ab sechs Jahren einen verbindlichen Vorschulunterricht.
Die Schule beginnt gegen 9 Uhr und nach drei Stunden ist Mittagspause. Jedoch variieren die Stunden zwischen 60 und 90 Minuten, zwischen den Stunden besteht ein 15 minütige Pause.
Spätestens gegen 15 Uhr ist der Schultag beendet.

Quelle:
www.mathematik.uni-ulm.de/hegy/data/pressespiegel_schueleraustausch_mit_finnland.html

Kleidung:

Es gibt keine Vorschriften die für eine Kleidung vorgesehen ist, d.h. sie ist individuell.

Räumlichkeiten:

In finnischen Schulen gibt es:
• Sozialräume
• Computerräume
• Bibliotheken
• Kantinen ( für das Mittagessen)
• Sporthalle
Zudem ist ein gepflegtes und sauberes äußeres Umfeld vorhanden.

An finnischen Schulen gibt es keine Wanderklassen, da die Lehrer ihre zugeteilten Räume haben. Zudem sind die Räume mit Einzeltischen ausgestattet

Beispiel der Räumlichkeiten einer finnischen Schule:

Foto: Elina Bicšak

Strömberg-Schule
Die Innenräume der Strömberg-Schule sind gut beleuchtet und geräumig.
Die Räume im typisch nordischen Stil sind hell und groß, die Materialien widerstandsfähig und die Farben warm. Neben gewöhnlichen Klassenzimmern hat die Schule Workshops für die Herstellung von Zeitschriften, für Handarbeit, Musik, Theater, Naturwissenschaften und Umweltkunde, eine Turnhalle und eine Bibliothek. Zu den Besonderheiten der Schule gehören ein kleiner Wintergarten, Ecken mit Sofas zum gemütlichen Lesen und Schachtische. Die Klassen sind kleiner und die Klassenräume größer.

Quelle: http://virtual.finland.fi/netcomm/news/showarticle.asp?intNWSAID=30625&intSubArtID=15380

Lehrer- Schüler- Relation:

Die Lehrkräfte werden mit den Vornamen angesprochen, so entsteht ein lockeres Verhältnis zwischen dem Lehrer und den Schülern. Wenn einige Schüler mit dem Unterrichtsstoff nicht mitkommen können sie vom Lehrer noch zusätzlich nach der Schule umsonst Nachhilfe erhalten.

Infrastruktur/ Einzugsbereiche/ Größe der Schule

Nur 3% aller finnischen Schulen haben mehr als 600 Schüler.
(Deutschland: durchschnittliche Schülerzahl pro Schule 600 Schüler)

Finanzierung :  privat/ staatlich/ wirtschaftlich
6,4% des Bruttoinlandsproduktes werden für Bildung ausgegeben!
(Deutschland :4,6% des Bruttoinlandsproduktes)

Schulgeld?

Normalerweise muss kein Schulgeld bezahlt werden. Nur bei Privatschulen gibt es Ausnahmen.

Lernmittel?

Alle Lernmaterialien werden dem Schüler zu Verfügung gestellt!
(Stifte, Hefte, Bücher etc.)
Nur die Schultasche muss selbst bezahlt werden.

Sonstiges...

Jedem Schüler steht mittags eine kostenfreie Mahlzeit zu Verfügung!

Erfolgsquote: Sitzenbleiben

Noten gibt es erst ab der siebten Klasse. Und Sitzenbleiben ist in Finnland fast unmöglich. Am Ende einer Schulstunde muss jeder beurteilen können, was er gelernt hat, was nicht und warum nicht.
So kann der Lehrer individuell auf die Schüler eingehen.

Koedukation: ja oder nein?

Ja, Mädchen und Jungen werden zusammen unterrichtet

Weitergehende Bildungsangebot:
Nach der neun Jahre umfassenden Schulpflicht besuchen etwa die Hälfte der Schüler
das Gymnasium, wo sie nach drei Jahren das Abitur ablegen, die andere Hälfte beginnt eine Berufsausbildung.

Weiteres Personal:

Zum erweiterten Personal fast jeder „größeren“  Schule gehören:
- Therapeuten (Kuratoren)
- Psychologen
- „Krankenschwester“

Ausbildungsgang der Lehrer / Bezahlung:

Die Ausbildungsplätze für das Lehramt sind in Finnland begrenzt. Dadurch wird eine
Niveauregelung erreicht, da durch diese Maßnahme nur die besten Studenten das Lehramt
studieren können. Dies führt dazu, dass der Beruf Lehrer in Finnland sehr angesehen ist.

Organisationsform:
Die Organisation des finnischen Schulsystems ist föderalistisch. Jeder Rektor kann bei Lehrermangel selbständig Lehrer einstellen, solange es das Budget erlaubt. Die Schulen unterstehen keiner oberen Richtlinie. Einzige Vorgabe sind die Unterrichtsziele. Wie diese Ziele für das Abitur erreicht werden, ist der Schule, genau wie die Planung der Ferien, selbst überlassen. Einzige Voraussetzung ist auch hier nur eine Mindestanzahl von 190 Unterrichtstagen.


Lösungsansätze für Migrationsproblematik:

Bei Kindern mit Migrationshintergrund wird gezielt auf eine Integration hingearbeitet.
Der Schüler bekommt spezielle und individuelle Sprachförderung. Zudem erhalten sie
gesonderten  Nachhilfeunterricht.


Was ist das finnische Geheimnis?

Es gibt einige entscheidende Besonderheiten an finnischen Schulen.

1. Sie ist eine Gesamtschule.

2. In den ganz frühen Jahren in Kindergarten, Vorschule und Grundschule arbeiten Lehrkräfte meist sogar zu zweit mit sehr kleinen Gruppen.

3. Es gibt ein selbstverständliches Netzwerk von Förderung. Es geht nie um Auslese, Kinder werden nicht beschämt, sie werden nicht zurückgesetzt, wenn sie Lernprobleme haben, Noten setzen erst spät ein, Prüfungen sind keine Sackgassen. Den Rahmen bilden eine recht selbständige Schule, ansprechende Gebäude, aktuelle Unterrichtsmittel und vor allem kompetente, gut ausgebildete Lehrer/innen. Auf dieser Grundlage kann sich Lernfreude und Leistungsfähigkeit entwickeln.


Schule morgen

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Dies ist die HTML-Version der Datei http://www.hubertus-wilczek.de/downloads/schule_morgen.pps.
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Schule der Zukunft

Schule aktuell in Deutschland .


Zu bürokratisch? Starres, hierarchisches System? Demokratie lehren, Monarchie vorleben?

Überfüllt? Zu große Lerngruppen? Zu kleine Räume? Oder gar keine?

Ineffizient? Zu viel Verwaltung, zu wenig Zeit, zu viele Kontrollen, zu wenig Motivation?

Wenig individuelle Gestaltungsmöglichkeiten?


Die optimale Schule


Wir – die 11 H des CAG - glauben, dass Schule sich verbessern ließe: Für eine optimale Schule haben wir mehrere Verbesserungsvorschläge zu den Themen:


Räumlichkeiten
Unterrichtsinhalte
Organisation


Die Räumlichkeiten  


Maximale Förderung des kreativen Denkens durch spannungsgeladene, aber dennoch funktionale Innenarchitektur
-- Die Aufmerksamkeit soll durch ansprechende Form gesteigert und nicht durch sachliche Rechtecke gedämpft werden

Sitzordnung halbkreisförmig (weniger Sitzreihen nach hinten) in großen Räumen, die segmentartig Gruppennischen ermöglichen
-- Vermeidung von „Toten Ecken“, die der Lehrer nicht wahrnimmt und in denen der Schüler sonst „untergeht“

Verbesserte Geräuschdämmung der Räume
-- Verwendung geräuschschluckender Materialien sorgt für ruhigeres und entspannteres Umfeld

Variable Beleuchtung
-- Beleuchtung kann nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden

große Räume mit Raumteilern (Pflanzen / Stell- und Multifunktionswänden) für größtmögliche Variabilität
-- Anpassungsmöglichkeit des Raums an die Klasse, Identifikation fördert den Wohlfühlfaktor  

Harmonische Formen und Farben, Vermeidung von einengenden, strengen Formen fördert auch eine Harmonie des geistigen und seelischen Wohlbefindens (ganzseitige Betrachtung)


Bild der Hundertwasserschule in Wittenberg als Ideenansatz


Angemessene Größe der Räume bietet Möglichkeiten der permanenten Bereitstellung von audiovisuellen Medien wie Beamer & Notebook sowie Lautsprechern in angemessener Klangqualität
-- Der Umgang mit modernen oder allgemein mit technischen Geräten wird  täglich gefordert und gehört somit zum Alltag (enorme Zeitersparnis)

Gute Belüftung der Räumlichkeiten, ggf. durch spezielle Belüftungssysteme
-- Gewährleistung notwendiger Sauerstoffzufuhr, Vermeidung von Gerüchen ohne großen Wärmeverlust wie bei geöffneten Fenstern

Gute Beleuchtung durch Tageslicht, das bei Bedarf abgedunkelt werden kann, gute Wärme- Kältedämmung
-- Sicherstellung eines angenehmen Arbeitsklimas sowohl im Winter als auch im Sommer

Ein abschließbares Fach pro Schüler in jedem Klassenraum
-- Vermeidung von Diebstahl, Entlastung der Schüler durch Gewichtsersparnis der abzulegenden Bücher

Ober- Mittel- und Unterstufe bekommen ihre eigenen Bereiche (inkl. Naturwissenschafts- und Kunsträume)

Ein zentrales Hauptgebäude sollte als Verbindung dienen, es enthält:

Verwaltung
Bibliothek
Aula
Biotop
Heizung/Energie


Pro Stufe separate Cafeterien und Aufenthaltsräume (-bereiche)

Ausreichende und hygienische Toilettenanlagen für jede Stufe

Pausenhof campusartig angelegt, Teilbereiche als Feuchtbiotop

Klassen bleiben in ihren eigenen Räumen, dass spart Zeit und leert die Flure



Die Unterrichtsinhalte  


Sinnvolle Zusatzangebote für den Nachmittag:


Zu jeweils einem Themenbereich zusammengefasst:

Gesunde Ernährung (auch Kochen), Gesundheit und Hygiene/ medizinische Grundkenntnisse, täglicher Sport (primär Herz-Kreislauf-Training), Grundlagen der  Hauswirtschaft


Bibliotheksstunde, Zeit für Hausaufgaben, Zeit für geleitete Gespräche durch Mentoren (können auch ältere Schüler sein), Zeit für Instrumente und künstlerische Aktivitäten


Ethik und Moral, Philosophie, Benimm- und Verhaltensregeln, Training für Vorstellungsgespräche, Umgang mit Banken, Schulden, Versicherungen etc.                                      

Medienkunde: Manipulationstechniken, Gefahren der subtilen ideologischen Beeinflussung, sinnvolle Internetrecherche  


Förder- (für schwache Schüler) und  Forderunterricht (für starke Schüler), Hausaufgabenbetreuung


Ziel der Zusatzangebote:


Bessere Vorbereitung auf das Leben sowohl beruflich als auch in der Bewältigung des Privatlebens (stärkere Praxisorientierung)


Förderung der Selbständigkeit und musikalisch-künstlerischen wie auch technischen Kreativität


Lebensnaher Lernstoff sorgt für mehr Handlungsoptionen, um auf überraschende Anforderungen des Alltags flexibler reagieren zu können


Wer das Leben nicht versteht und nicht weiß, wie man es regelt, kommt mit Quantenphysik und  Algebra nicht weit.



Unterrichtszeiten und Einteilungen:


Effektiverer Unterricht in den höheren Klassen durch längere Zeiteinheiten (Blockunterricht je 2 x 60 Minuten gekoppelt mit zehnminütigen Pausen)


Zusatzunterricht kann ermöglicht werden

Hilfskräfte,Vereinstrainer, bereitwillige Eltern, Psychologen, Therapeuten und zeitl. begrenzt Lehrkräfte aus dem Ausland könnten eingestellt werden


Die Schüler erhalten mittags eine kostenlose warme Mahlzeit


Geselliges einstündiges Mittagessen in der Schule fördert die Gemeinschaft


Alleinerziehende Eltern werden unterstützt


Unterrichtsinhalte können somit individuell gestaltet werden und zugleich auch ausgiebiger behandelt werden
2 Stunden speziell zur Verfügung der Klassenlehrer (individuelle Betreuung von Problemschülern)


Die Verkürzung der Schuldauer von 13 Jahren auf 12 Jahre ist nunmehr kein Problem, da der Nachmittagsunterricht mehr Zeit zur Verfügung stellt


Lehrpersonal hat mehr Muße, sich mit einzelnen Schülern zu beschäftigen


Erziehung hin zu aktiven und kreativen Freizeitmöglichkeiten (Alternative zum Fernseher, um die Medien als heimliche Erzieher einzugrenzen)


Insgesamt weniger Stress für Schüler, Lehrer und Eltern


Die Organisation


Team - Unterricht

Unterricht mit einem „Lehrerteam“, bestehend aus einem Lehrer und einer Lehrerin. Diese Kombination der Geschlechter ist aus vielen Gründen sehr sinnvoll und förderlich für den Unterricht.  

Es lassen sich so zum Beispiel einseitige männliche oder weibliche Erziehungsstile und Lösungsstrategien vermeiden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Unterrichtsausfall praktisch nahezu ausgeschlossen
Gerechtere Leistungsbewertung (gegenseitiges Korrektiv, gegebene Sympathien und Antipathien Schülern gegenüber können sich nicht im entsprechenden Ausmaß auswirken), also mehr Gerechtigkeit

Durch Arbeitsaufteilung kann Zeitersparnis erreicht werden (reale Umsetzmöglichkeit der sog. Binnendifferenzierung)


Mehr Kontrolle über die Klasse (sowohl disziplinarisch als auch die Leistungsbewertung betreffend)


Fördermöglichkeiten (für schwächere Schüler) oder Forderangebote (für stärkere Schüler) durch die zweite Lehrkraft während des Unterrichts problemlos möglich


Besserer Umgang mit Leistungsdifferenz in der Klasse (Lehrer A fördert, Lehrer B fordert)


Geschlechtsspezifische Barrieren können so besser überwunden werden


Team sichert ein permanentes Leistungsniveau, Fehler einzelner Lehrer können minimiert werden


Bessere Schüler – Lehrerbeziehung

Frühere Einschulung


Je jünger die Schüler, desto aufnahmefähiger sind sie
Für den gleichen Lernstoff steht mehr Zeit zur Verfügung
Lernen früher selbständig zu arbeiten und werden so eher auf das spätere Leben vorbereitet
Chancengleichheit wird erhöht, da Kinder aus bildungsnahen und bildungsfernen Schichten früher ein identisches Bildungsangebot bekommen
Ermöglicht fließende Übergänge zwischen Kindergarten und Schule (mehr Ansprüche in Kindergärten, mehr Spaß in der Schule)
Ermöglicht – insbesondere zeitlich - spaßhaftes Erlernen einer zweiten Fremdsprache (für Kinder mit Migrationshintergrund wäre das Deutsch)
Entkopplung der Einschulung vom Alter hin zu individueller Befähigung

Entkopplung der Einschulung von starren Altersgrenzen


Vorteile sind:

Einschulung nach Entwicklungsstand
- Individuelle Entscheidung, keine bürokratische Altersgrenze


Bessere Fördermaßnahmen durch persönliches Einschulungsalter
Grenze der Altersdifferenz bei 1 – 2 Jahren zum bürokratischen Einschulungsalter 6 Jahre, je nach Entwicklungsstand des Kindes


Finanzierung!  


Warum sollte deutlich mehr in Bildung investiert werden?

Bildung und Gesellschaft bilden eine Einheit, es besteht ein wechselseitiger Zusammenhang.

Unsere Gesellschaft ist ein Spiegelbild der Versäumnisse und Investitionen in die Erziehung und Förderung der heranwachsenden Generation.

Die Versäumnisse zeigen sich in den Auflösungstendenzen der Gesellschaft (Spaßgesellschaft mit Anspruchshaltung ohne Bereitschaft zur Gegenleistung, Beziehungskrisen und Verlust der traditionellen Werte, hohe Kriminalität, mangelnde Qualifikation für die zunehmend gesteigerten Anforderungen der Wirtschaft & Kommunikationsgesellschaft)

Priorität auf frühe, umfassende  ganzheitliche Bildung erspart aufwendige spätere Bemühungen: Lehrstellen, die mangels Qualifikation nicht besetzt werden können, Greencards für Informatiker aus Indien, Scheitern in der Leistungsgesellschaft erfordert spätere therapeutische- und Resozialisierungsmaßnahmen

Die Bundesrepublik hat wenige natürliche Ressourcen, wichtigstes Kapital ist die sogenannte „manpower“, der Bildungsstand, die technische Intelligenz, Innovation und Produktion von anspruchsvollen technischen Gütern (vgl. führende Rolle in Chemie und Maschinenbau). Neben einer vorzüglichen Infrastruktur sowie technisch wissenschaftlicher Anbindung für Unternehmensstandorte muss insbesondere das vorhandene Jugendpotential optimal genutzt werden (rückläufige Geburtenrate, wachsender Anteil von Arbeitskräften mit Migrationshintergrund).

Im weltweiten Globalisierungsprozess bleibt der Standort Deutschland für internationale Konzerne und weltweit operierende Unternehmen nur dann attraktiv, wenn neben einer optimalen Infrastruktur hochqualifizierte und junge Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Durch zukünftige positive Pisastudien könnte ein Teil des negativen Images kompensiert werden und der Standort Deutschland wieder etwas sicherer werden.

Ob Breiten- oder Spitzenbildung:

Sie lässt sich nicht durch rein administrative Maßnahmen bewerkstelligen, sondern Bildung kostet immer Geld, im Zweifel viel mehr als bisher.