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letztes Update:
12.05.2013

. / Aktuelles / Beispiel für Gruppenarbeit im Fach Deutsch
Stand: 02.01.2012

Aufgaben

1. Überprüfe diese drei Inhaltsangaben auf inhaltliche Richtigkeit!
2. Welche Elemente fehlen und welche könnten weggelassen werden?
3. Worauf haben die Verfasser offenbar besonders viel Wert gelegt?
4. Verbessere (Optimierung) eine der Inhaltsangaben (freie Auswahl), sodass nunmehr auch methodisch keine erkennbaren Mängel vorhanden sind!




Material

Beispiele für Inhaltsangaben:

17. Kapitel
Im siebzehnten Kapitel des Romans ,,Momo" von Michael Ende  geht es um große Angst und größeren Mut.
Momo fürchtet sich davor, sich mit den grauen Herren zu treffen. Sie überlegt sich, wo sie sich verbergen solle und kommt schließlich dazu, sich in der Menschenmenge zu verstecken, aber immer wieder kommt sie, ohne es zu wollen, aus der Menge heraus. Als sie merkt, dass es nichts nützt, klettert sie todmüde in einen Lieferwagen. Schon nach wenigen Sekunden ist sie schließlich eingeschlafen. Wirre Träume verfolgen sie. Als sie aufwacht, wird ihr klar, dass sie sich nicht mehr vor den grauen Herren verstecken will, im Gegenteil - sie will sie sogar unbedingt treffen! Doch sie weiß nicht, in welchem Stadtteil sie sich befindet, aber Momo hat Glück im Pech, denn unvermittelt ist sie die Mitte eines Kreises aus Autos. Sie weiß sofort, wem diese Autos gehören, auch wenn sie es nicht sehen kann - es sind die grauen Herren! Pure Angst kriecht in Momo hoch, als sie von der Menschenmenge ausgesondert wird.
Die grauen Herren fangen an, ihr ein Angebot zu machen: Sie bekäme ihre Freunde wieder - unter einer Bedingung! Sie solle ihnen den Weg zu Meister Hora zeigen, denn die grauen Herren wollen alle Zeit der Menschen besitzen, aber bei Momo und ihre Freunden würden sie eine Ausnahme machen. Momo muss ihnen aber gestehen, dass sie den Weg nicht kenne - nur Kassiopeia kenne ihn! Momo beichtet ihnen ferner, dass sie die Schildkröte ,,verloren" habe! Sofort bricht bei den grauen Herren Großalarm aus. Schon in wenigen Sekunden wird es wieder stockdunkel - und Momo steht wieder alleine auf dem großen Platz.

18. Kapitel
Wenn man voraussieht ohne zurückzuschauen
Im 18.Kapitels des Romans „Momo“ von Michael Ende ist Momo kalt und nur langsam kommt die Wärme in ihre kalten, erstarrten Glieder zurück. Die Turmuhr schlägt manchmal. Sie steht wie gelähmt da. Sie weiß nicht, was sie machen soll. Sie gibt die Hoffnung bereits auf, ihre Freunde zu finden. Sie hat Angst um Kassiopeia. Aber vielleicht ist sie ja schon längst wieder bei Meister Hora oder ist es wieder so ein Rätsel von Kassiopeia? Schließlich findet sie Kassiopeia und berührt sie am Fuß. Momo fragt, was sie jetzt tun sollten. Kassiopeia meint, man solle zu Meister Hora gehen. Die Füße Momos tun schon weh. Sie fragt, ob Kassiopeia getragen werden wolle, um schneller da zu sein. Kassiopeia aber meint, dies sei nicht nötig, weil der Weg in ihr sei. Überall ist tonloses Kichern der grauen Herren zu hören. Sie machen ein Langsamkeits-Wettbewerb mit den grauen Herren, denn Kassiopeia meint, je langsamer desto schneller sei man. In der Niemals - Gasse lösen die grauen Herren sich mit einen lautlosen Schrei auf. Sie drohen ihr daher mit Fäusten, aber Momo öffnet nun die schwere Tür aus grünem Metall und rennt durch den Saal. Das Kapitel endet damit, dass Momo sich auf dem Sofa ein Kissen über den Kopf legt und einschläft.

19. Kapitel
Im neunzehnten Kapitel von  M. Endes Roman kommt Momo zu Meister Hora und muss Aufgaben bewältigen. Momo erwacht auf dem kleinen Sofa und fühlt sich erquickt. Sie hörte eine Stimme sagen, warum sie die grauen Herren nicht bemerkt habe. Momo steht auf und Meister Hora begrüßt sie freundlich. Dann fragt sie, was mit den grauen Herren sei. Meister Hora berichtet, dass die grauen Herren das Nirgend-Haus  belagern. Momo fragt, weshalb die grauen Herren nicht zu ihnen kommen könnten. Meister Hora sagt, dass es an der Zeit liege. Danach fragt er Kassiopeia,  was sie bei einer Belagerung tun sollten. „Frühstücken“ steht auf ihrem Panzer. Nachdem sie gefrühstückt haben,  wirft Momo einen Blick durch die Allsicht-Brille. Momo sieht viele graue Herren und viel Nebel. Bald darauf nimmt Momo die Brille ab und fragt Meister Hora, womit sie ihn erpressen wollten. Er  antwortet, der Nebel sei der Zigarrenqualm. Wenn das Nirgend-Haus von dem ganzen Rauch umhüllt ist, werde die Zeit vergiftet. Man werde davon todkrank. Momo fragt, was sie nun tun sollten. Meister Hora sagt, wenn er schlafe, stehe die Zeit still. Sie müsse, wenn sie es will, etwas Riskantes tun um damit die grauen Herren zu besiegen. Sie  solle sich eine Stundenblume nehmen und zwar von der von ihm bezeichneten Stelle. Dann müsse sie die Türen öffnen, denn wenn die Zeit still steht, kriege man sie nicht mehr auf. Sie müsse dann zu den Speichern, wo die Stundenblumen sind, und die Blumen befreien und dies alles in einer Stunde. Momo will es trotz der vielen Gefahren versuchen. Momo muss eine Menge von Aufgaben bewältigen und macht sich sogleich auf den Weg, um die Stundenblumen zu befreien.